Mein zweites ich

Auch euch hier, meinen Followern, möchte ich meinen neuen Artikel nicht vorenthalten, denn schließlich blogge ich ja auf zwei Seiten.

Also – scheine ich doch irgendwie in echt eine „gespaltene Persönlichkeit“ zu haben?!

Allerdings kann ich sehr gut damit leben und komme super damit zurecht und das fabriziere ich so schon übrigens eine Weile. Sofern ich mich so richtig erinnere: seit meiner späten Jugend, denn während meiner Schulzeit (ab der 6. Klasse) hatte ich eine ganz beachtliche Anzahl an Brieffreunden. An manchen Tagen passte die Post noch nicht mal in den Briefkasten, so dass die Briefträgerin klingeln musste, um alles abzugeben. Einmal waren es viel zu viele, das ich mächtig Ärger bekam…

Nun ja, von da an reduzierte ich halt etwas und irgendwann kam ich auf Idee, eine meiner Freundinnen mal auszuhorchen. Ich schickte ihr einen Brief mit, in dem ich mich als meine Cousine ausgab, die aufgrund ihrer sehr strengen Eltern nicht so ein Hobby haben darf. Auf diese Masche sprang sie auch noch an. Etliche Zeit ging die Sache gut, bis Heidi (so hieß sie) uns den Vorschlag machte, mich mal besuchen zu kommen und wir uns dann mit meiner Cousine treffen können. Eigentlich dachte ich eher, dass sie das nicht so ganz ernst meint. Doch da sollte ich mich täuschen, denn an einem Sonntag stand sie doch plötzlich in der Tür mit ihren Eltern. Zum Glück war ich eine halbe Stunde früher zum Kino gefahren, so daß ihr meine Schwester erklärte, das ich nicht zu Hause war.

Na, die Sache wäre ja mächtig in die Hose gegangen.

Als ich dann die Schule beendete und eine Ausbildung begann, hatte ich jegliches Interesse an diesem Hobby verloren und ließ halt alle Kontakte einschlafen. Bis auf eine akzeptierten alle das, denn diese eine begann in meiner Heimatstadt eine Ausbildung, so dass wir uns ab und an mal trafen, um persönlich zu quatschen.

Erst jetzt vor drei Jahren schrieb mich über stayfriends ein ehemaliger „Freund“ an und bat mich, diesen Austausch der Gedanken per Email fortzuführen, den ich allerdings dankend ablehnte mit der Aussage „schlafende Hunde weckt man nicht“. In Wirklichkeit ist es eher fehlendes Interesse, denn als Jugendliche war es nicht nur Hobby und Zeitvertreib, sondern wohl eher eine einfache Möglichkeit, etwas mehr über deine Mitmenschen zu erfahren. Denn immerhin schickte ich die Briefe in alle Teile der DDR, von Hagenow über Erfurt bis nach Wismar.

Ab da lebte ich viele Jahre nur mit mir allein, bis das Internet so richtig aufkam und ich mich vor ca. sieben Jahren bei Facebook anmeldete. Nur mich unter einem einzigen Profil. Ich schwöre! Einige Jahre später kam dann ein zweiter und noch etwas später ein Dritter dazu mit einem anderen Namen, der nicht auf meine Person schließen ließ. Ich mochte schon immer die Diskretion und außerdem konnte ich mir die Leute, auch Freunde genannt, so aufteilen, wie ich es für passend empfunden habe. Diese Einteilung habe ich bis heute beibehalten und da ich zur Zeit mehrere Handys nutze, ist nun auf jedem ein anderer Account und man findet deshalb mitunter mehrere Kommentare unter einem Post…

Alles weitere könnt ihr gerne unter dem Link lesen

http://silkesell.com/2018/03/05/mein-zweites-ich/.

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