Süsse Gelüste 

Schokolade macht glücklich, wer kennt diese Aussage nicht? Mal ehrlich, wie oft erwischen wir uns selber, wenn wir abermals den Moment verspüren, irgendwas Süsses, Zuckerhaltiges oder Schokoladiges auf der Zunge zu spüren. Diese unbändige Gier mal wieder, falls wir vorwiegend weiblich sind, den Hüften einige Kalorien zu gönnen.

Achja Kalorien sind diese kleinen Tierchen, die nachts die Kleidung enger machen – solche Bösewichte.

Sollte das wirklich mal passieren, dann gibt es zum Glück ja heutzutage allerlei Hilfsmittel, um nicht so ganz nach dem Tarzan-Prinzip das Haus verlassen zu müssen. Und Kleidung macht ja bekanntlich Leute. Bei mir ist das seit einiger Zeit genau umgedreht. Ständig suche ich nach einem passenden Gürtel für meine viel zu weit gewordenen Jeans. Immer wieder taucht einer auf, der dringend weitere Löcher bräuchte. Ich könnte ja passende kaufen, sagt vielleicht der eine oder andere von Ihnen. Stimmt, den Versuch unternehme ich hin und wieder mal. Ein Projekt, das zum Scheitern verurteilt scheint. Alle, die mir gefallen, sind zu groß oder zu klein, zu starr oder in einer Preislage, wo mir doch glatt eine neue Jeans genau in meiner Größe leisten könnte. Nicht das ich noch den Eindruck erwecke, ich sei wählerisch. Nein, bin ich nicht, außer bei Gürteln, denn schließlich dürfen sie ruhig etwas modisch sein. So nun tröste ich mich damit, daß mein Lieblingsgürtel so lange wie nur möglich hält, damit ich rechtzeitig seinen Nachfolger beschaffen kann. Oder ich löse das Problem, indem ich mich wieder dem Club der Dauernascher anschließe. Der Erfolg lässt doch sicher nicht lange auf sich warten.

Ich entscheide mich für die Weder-Noch-Variante. Denn nicht der enthaltene Zucker in den Lebensmitteln und Naschzeugs lässt uns dick werden, sondern unser Stoffwechsel hat sich im Laufe der Evolution einen Fehler eingefangen, der die gesamten körperlichen Prozesse fehlleitet. Jeder Mensch dieser Erde muss seit seiner Geburt damit leben. Jeder hat andere Wehwehchen, wie zum Beispiel Über- und Untergewicht, Kleinwüchsigkeit, Übergröße, Gelenkprobleme, Haarausfall, Magen- und Darmerkrankungen, Allergien, Süchte und Zwänge, Augenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und so weiter und so fort. Sollten Sie nur unheimlich vergesslich sein, sehr aufgeweckt oder eher verklemmt und schüchtern, auch dann Sie betroffen und noch mal gut davongekommen. Es gibt rund 260 Krankheitsbilder, die dieser Gendefekt auslöst. Viele Menschen leiden heutzutage unter Unverträglichkeiten, sei es Laktose, Gluten, Soja, Steinobst, alle haben ein und die selbe Ursache. Sicherlich hat der eine oder andere von Ihnen in den letzten Jahren so ziemlich jeden Arzt an seinem Wohnort in der Hoffnung auf gesundheitliche Besserung kennengelernt, Untersuchungen und Labortests unbeschreiblichen Ausmaßes über sich ergehen lassen müssen, Pillen und Tropfen in allen Farben und Konsistenzen verspeist, unzählige Operationen dulden dürfen, immer in der Hoffnung auf Heilung und Gesundheit.

Anfangs stellte sich Linderung ein, aber mit der Zeit war alles beim Alten, Neues kam dazu oder es passierte gefühlt gar nichts. Auch mir erging es in den letzten Jahren so. Ich durfte Diagnosen entgegennehmen, die nicht viele Leute ihr Eigen nennen können. Als ich mal vor einigen Jahren im Krankenhaus lag, erwähnte der Chefarzt so nebenbei, dass ich die erste Patientin des Krankenhauses mit dieser Diagnose sei. Ich bin stolz auf mich, ich habe Geschichte geschrieben. 😉 Die Weißkittel wussten nicht so recht, wie sie mich behandeln sollten, zu dem ich damals kugelrund im 8. Monat war. Mir wurde Penicillin verabreicht, daß allerdings nach einigen Tagen wegen Unverträglichkeit wieder gestrichen wurde. Übrigens schlüpfte später ein kerngesundes Rüpelchen, zum Glück. Wie oft hört man von Eltern, dass ihre Kinder behindert oder als Suchtkinder zur Welt kommen, weil die Mutter sich nicht den Alkohol oder die Zigaretten abgewöhnen könnte oder Medizin nehmen musste. Traurig und schlimm ist das. Wobei ich wieder bei dem Thema Sucht bin. Schuld an ihr und all dem Anderen ist ein Mangel an Serotonin. Also esst ruhigen Gewissen gern mal wieder was Süsses, denn Kakao ist ein Glücklich-Macher. Wählt am besten eine Bitterschokolade. Oder nehmt mich als Vorbild, denn ich nasche gern Nüsse in allen Variationen oder Datteln, denn die enthalten viele gesunde Sachen.

Und alle, die jetzt immer noch Angst haben vom Zucker dick zu werden, denen schreibe ich beim nächsten Mal ein Geheimnis. Nascht ruhig in Maßen weiter! Ich verrate euch dann den Trick, wie ihr euren Stoffwechsel auf einfache, aber geniale Art und Weise umprogrammiert. Eine Thematik, die der deutschen Schulmedizin bisher fast unbekannt ist.

Ich zähle auf euch. 😃

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